Ausgabe KW 41/2026 Erstgespräch
Ben Schweizer im schwarzen Rollkragenpullover, Schwarz-Weiß-Porträt
KI-generiertes Bild

Genug
beraten.

Ich bin Ben Schweizer, Unternehmer und seit über zwanzig Jahren in der Führung. Mit Inhabern schließe ich drei Monate lang die Entscheidungen, die im Betrieb liegen bleiben. Jede der zwölf Sitzungen endet mit einem Beschluss.

Erstgespräch anfragen30 Minuten, unentgeltlich
Werkzeug-Eigenfertigung eingestellt, Beschluss vom 3. AprilZweite Fräsmaschine für 280.000 € abgelehntSchichtplanung geht an den FertigungsleiterStreit mit dem Zulieferer beigelegt, mit schriftlicher FristZwei Reklamationen aus dem Vorjahr per Gutschrift erledigt

„Ich habe viel gelernt, aber nichts hat sich geändert.“

Herr K., Bauunternehmer, 22 Mitarbeitende, nach drei Beratern in achtzehn Monaten

Sechzehn Inhaber haben diesen Satz in den vergangenen drei Jahren in fast gleicher Form gesagt. Bei Herrn K. standen danach 27 offene Entscheidungen auf dem Blatt. Keine davon hatte noch einen Eigentümer.

Sie zahlen zweimal, für den Rat und für seine Folgen.

Hinter einer Statik stehen eine Unterschrift, eine Versicherung und fünf Jahre Haftung. Für die Coaching-Rechnung im selben Betrieb gibt es keine dieser drei Größen. antiCOACHING nennt diese Asymmetrie Beratungsrisiko. Reset hebt das Risiko nicht auf, das zu behaupten wäre unehrlich. Drei feste Regeln machen es kleiner.

Tragwerksplanung

Unterschrift
ja
Versicherung
Pflicht
Haftung
5 Jahre

Coaching

Unterschrift
keine
Versicherung
keine
Haftung
keine

Drei Regeln im Vertrag

  1. 1

    Jede Sitzung endet mit Beschluss, Verantwortlichem und Datum. Ohne Beschluss zählt der Termin nicht.

  2. 2

    Nach drei Monaten endet das Mandat. Eine Verlängerung gibt es nicht.

  3. 3

    Stehen nach dem ersten Monat weniger als zwei Beschlüsse im Protokoll, endet das Mandat sofort. Die Rechnung für Monat 1 wird storniert und binnen 14 Tagen erstattet, die Monate 2 und 3 entfallen.

Es gibt genau ein Angebot.

Reset

Reset ist ein Mandat über drei Monate für Inhaber, bei denen jede operative Rückfrage auf dem eigenen Tisch landet. Wir treffen uns jede Woche für sechzig Minuten online und arbeiten die offenen Entscheidungen ab, eine nach der anderen. Ein kleineres Format oder eine Verlängerung gibt es nicht.

Was nicht ins Mandat gehört

Strategieentwürfe und Marktanalysen bleiben draußen. Reset fragt, was im Betrieb gilt, wer darüber entscheidet und was es kostet, wenn niemand entscheidet.

Laufzeit
3 Monate, fest
Sitzungen
12 × 60 Minuten, online
Honorar
18.000 € netto, drei Monatsraten zu 6.000 €
Kapazität
höchstens vier Inhaber gleichzeitig
Ergebnis je Sitzung
Beschluss, Verantwortlicher, Datum
Abbruchregel
unter zwei Beschlüssen nach Monat 1: Storno, Erstattung binnen 14 Tagen, Monate 2 und 3 entfallen

Vom Erstgespräch bis zum Schluss-Protokoll

  1. 30 MinutenErstgespräch

    Vier Fragen klären, ob Reset zu Ihrer Lage passt. Die Prüfung gilt für beide Seiten.

  2. Woche 1Inventur

    Die erste Sitzung zählt alle offenen Entscheidungen im Betrieb, bevor irgendein Rat fällt.

  3. Woche 4Prüfpunkt

    Zwei Beschlüsse mit Verantwortlichem und Datum müssen im Protokoll stehen. Sonst endet das Mandat mit Rückzahlung.

  4. Woche 12Schluss-Protokoll

    Jede Zeile der Inventur bekommt ihren Endstand. Danach endet die Zusammenarbeit, ohne Folgetermin.

Am Ende steht ein Blatt mit neunzehn Zeilen.

Herr H. führt einen Zerspanungsbetrieb mit neunzehn Beschäftigten auf der Schwäbischen Alb. Nach der ersten Inventur standen neunzehn offene Punkte auf seinem Blatt. Zwölf Wochen später waren elf geschlossen und fünf an den Fertigungsleiter oder den Steuerberater übergeben. Drei blieben vertagt, jeweils mit Datum, darunter die Abhängigkeit von einem Kunden, der vierzig Prozent des Umsatzes bringt.

  1. Zweite Fräsmaschine für 280.000 € kaufen?abgelehnt, die erste ist nicht ausgelastet
  2. Wer macht künftig die Schichtplanung?geht an den Fertigungsleiter
  3. Werkzeugbau im Haus behalten?eingestellt, Beschluss vom 3. April
  4. Streit mit dem Zulieferer über verspätete Rohlingebeigelegt mit schriftlicher Frist
  5. Zwei Reklamationen aus dem Vorjahrerledigt per Gutschrift
Schluss-Protokoll, Herr H.Woche 12
  1. 01 Zweite Fräsmaschine für 280.000 € kaufen? abgelehnt
  2. 02 Investitionsrechnung, erste Frage an den Steuerberater
  3. 03 Schichtplanung, bisher jede Woche beim Inhaber an den Fertigungsleiter
  4. 04 geschlossen
  5. 05 Personaleinsatz, erste Frage an den Fertigungsleiter
  6. 06 Streit mit dem Zulieferer über verspätete Rohlinge beigelegt
  7. 07 Nachfolge der eigenen Position vertagt auf das 4. Quartal
  8. 08 Reklamation aus dem Vorjahr Gutschrift
  9. 09 geschlossen
  10. 10 Personaleinsatz, zweite Frage an den Fertigungsleiter
  11. 11 Werkzeug-Eigenfertigung eingestellt
  12. 12 zweite Reklamation aus dem Vorjahr Gutschrift
  13. 13 Investitionsrechnung, zweite Frage an den Steuerberater
  14. 14 geschlossen
  15. 15 zweites Standbein neben dem größten Kunden vertagt auf Oktober
  16. 16 geschlossen
  17. 17 Personaleinsatz, dritte Frage an den Fertigungsleiter
  18. 18 geschlossen
  19. 19 Umstellung der Warenwirtschaft vertagt auf das 4. Quartal
11geschlossen5übergeben3vertagt

Nachgestellt nach dem Essay „Das Schluss-Protokoll“. Reihenfolge und Wortlaut der Zeilen sind vereinfacht, fünf Zeilen anonymisiert.

„Werkzeug-Eigenfertigung eingestellt, Beschluss vom 3. April, verantwortlich der Inhaber, Umsetzung bis 30. Juni, Prüfung durch den Steuerberater im dritten Quartal.“

Zeile elf im Schluss-Protokoll von Herrn H.

antiCOACHING nennt so einen Satz Schnittsatz. Er legt fest, was ab wann gilt, wer entscheidet und welche Konsequenz folgt. Ein Protokoll garantiert allerdings keine Umsetzung. Die Auslagerung musste Herr H. danach selbst durchziehen.

Erfahrungswerte aus bisherigen Mandaten

30 %

weniger operative Rückfragen beim Inhaber, Bandbreite 20 bis 40 %

5–10 h

pro Woche wieder frei im Kalender

3

strukturelle Entscheidungen pro Monat geschlossen

Ermittelt aus Kalender- und Aufgabenlogs. Individuelle Ergebnisse können abweichen.

Ben Schweizer, Porträt
KI-generiertes Bild

Ben Schweizer

Geschäftsführer der be.invest GmbH, Pforzheim

Ich habe Bestandsimmobilien saniert und ein Ingenieurbüro aufgebaut. In über zwanzig Jahren Führung kamen mehr als 250 Projekte zusammen, mit internationalen Teams und harten Eskalationen. Heute führe ich die be.invest GmbH und habe unter ihrem Dach Schweizer & Partner gegründet, eine Kommunalberatung für Städte und Gemeinden. Den Montagmorgen, an dem drei Rückfragen auf meinem Tisch liegen, die eigentlich ein Teamleiter beantworten müsste, kenne ich aus eigener Erfahrung.

  • über 20 Jahre Führung in Technik, Organisation und Qualitätsmanagement
  • mehr als 250 Projekte
  • zwei Bücher, „antiCOACHING für Unternehmer“ und „antiCOACHING im Alltag“
  • 24 Essays seit April 2026

Coach nenne ich mich nicht. Reset ist ein Mandat mit Protokoll.

Mehr über mich

Der Essay am Dienstag

Wer vor dem Erstgespräch wissen will, wie ich denke, liest die Essays. Sie handeln vom Beratungsrisiko, von offenen Schleifen und von Entscheidungen, die im Betrieb liegen bleiben.

  1. 25 Woran Inhaber ihre Berater auswählen. Ein Gespräch über dem Fahrradladen
  2. 24 Warum ein Essay nichts löst. Brief an einen Leser, der Lösungen wollte
  3. 23 Was eine Entscheidung von einem Beschluss unterscheidet
  4. 22 Beratungsrisiko in der KI-Beratung. Der Ratgeber, der den Ausgang nicht erfährt
  5. 21 Warum antiCOACHING kein Produkt wird
Alle 24 Essays

Ob Reset zu Ihrem Betrieb passt, klären wir in dreißig Minuten.

Das Erstgespräch kostet nichts und prüft beide Seiten. Passt das Mandat nicht, sage ich es im selben Gespräch, auch wenn Sie buchen wollen.

Erstgespräch anfragen

ben@anticoaching.eu
+49 162 6458781

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